List Gebäudeinstandsetzung GmbH.

Ihr Partner für Wärmedämm-Verbundsysteme, Außenputze traditioneller Art, Sanierputzsysteme, Fassadenanstriche, Bodenbelagsarbeiten, Renovierungen, Innenausbau und Umbau, Bauelemente-Service, Maurer- und Betonarbeiten und Kleinstreparaturen.

Renovierungen


Bauen ist Kultur
Bauwerke sind seit tausenden von Jahren ein wichtiger Bestandteil menschlicher Kultur.
Von einfachen Hütten und Zelten über die architektonischen Meisterleistungen früher Hochkulturen bis in unsere Zeit ist Bauen der Ausdruck eines Bedürfnisses: Leben- und Arbeitsraum zu schaffen und zu gestalten. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Architektur im Spannungsfeld zwischen Funktionalität und Ästhetik zu derjenigen Kunstform, die unser Leben vielleicht am stärksten beeinflusst und strukturiert- und die in ihren verschiedenen Ausprägungen auf einzigartige Weise geschichtliche Epochen, Regionen oder sogar ganze Nationen repräsentiert. Die Idee, dass Bauwerke sichtbare Kulturdenkmäler und solche schützenswert sind, ist nicht neu.

Schon Ende des 4. Jahrhunderts erließen dir römischen Kaiser Valentinianus, Theodosius und Arcadius ein Edikt, das die äußere Verunstaltung von Privathäusern durch Modernisierungsmaßnahmen verhindern sollte. Doch in der Neuzeit entstand erst in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wieder ein verstärktes Bewusstsein für den Wert und die Bedeutung jener Bauwerke, die schon viele Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte überdauert haben und immer noch bewohnt und genutzt werden.
Die Geschichten, die sie über die Zeit ihrer Entstehung erzählen können, sind Teil unserer Kulturgeschichte und müssen auch weiterhin bewahrt und geschützt werden.



Altstadt


Herausforderungen für Material und Technik
Schutz und erhalt von wertvoller Bausubstanz ist ein Thema, dem immer größere Bedeutung zugemessen wird. So wird zum Beispiel der heute schon sehr hohe Bestand an Gebäuden, die in Deutschland unter Denkmalschutz stehen, in Zukunft noch deutlich ansteigen und jedes dieser Häuser braucht ein individuelles Sanierungs- und Renovierungskonzept.
Ein mehrere hundert Jahre altes Fachwerkhaus stellt andere Herausforderungen als ein Wohnhaus im Bauhaus Stil aus den 20er Jahren, und für eine möglichst originalgetreue Instandsetzung sind oft umfangreiche Recherchen und großes Fachwissen notwendig. Auch die veränderten Umweltbedingungen der Gegenwart spielen eine Rolle, denn sie stellen neue, höhere Anforderungen an Baumaterialen und Verarbeitungstechniken.

Die innovativen Brillux Produkte für Bau- und Fassadensanierungen verbinden langjährige Erfahrung mit praxisbewährter Technik. Sie bieten in allen Bereichen maximale Leistungsfähigkeit und genügen den höchsten Ansprüchen an Umwelt- und Verarbeitungs-eigenschaften. Damit gewährleisten sie den Schutz und den Erhalt von historischen Bauten auf höchstem Niveau und tragen dazu bei, dass wichtiges kulturelles Erbe bewahrt wird und weiterhin genutzt werden kann.


Balkon



Restaurierung und Sanierung historischer Gebäude:
Eine Aufgabe für Experten

Laut Prognosen der deutschen Bauwirtschaft werden die Bereiche Sanierung und Restaurierung von Altbauten bis zum Jahr 2010 in erheblichem Maße wachsen. Das hat Auswirkungen für fast alle Berufsgruppen in der Branche und bietet die große Chance, neue Arbeitsgebiete zu erschließen und auszubauen. Für die an Sanierungsprojekten beteiligten Handwerksbetriebe ist es dabei unabdingbar, den heutigen strengen Auflagen auch bei der Auswahl von Materialien und Werkzeugen angemessen begegnen zu können.

Das Aufgabenspektrum bei Baumaßnahmen an historischen Gebäuden ist genauso vielfältig und groß wie die Palette dieser Bauwerke selbst, denn jedes einzelne kann auch für erfahrene Handwerker eine völlig neue Problemstellung bedeuten. Wenn ein Bauwerk unter Denkmalschutz gestellt wird, darf es nicht mehr nach Belieben umgebaut oder auch nur optisch verändert werden. Strenge Richtlinien schreiben vor, in welchem Rahmen Veränderungen durchgeführt werden dürfen und welche Aufgaben bei Sanierung und Renovierung erfüllt werden müssen. Dies erfordert eine genaue Abstimmung zwischen den Behörden für Denkmalpflege, den Besitzern oder Trägern des Bauwerkes und den ausführenden Handwerksbetrieben. Darüber hinaus müssen auch immer die jeweiligen Landesbauordnungen und das örtliche Planungsrecht beachtet werden.




historische Fassaden



Mit Fördermitteln Kosten senken:
Gute Vorbereitung ist Vorraussetzung

Die Sanierung und Renovierung historischer Bauten kann sich leicht zu äußerst kostenintensiven Maßnahmen entwickeln. Doch gibt es verschiedene Möglichkeiten, durch Fördermittel Kosten zu senken und damit den Erhalt von Kulturdenkmählern auch finanziell auf ein gesichertes Fundament zu stellen. Die Deutsche Stiftung für Denkmalschutz zum Beispiel setzt ihre Stiftungsmittel bevorzugt dafür ein, geschützte Bauwerke im Besitz von Privatpersonen, privaten gemeinnützigen Einrichtungen, Kirchengemeinden und Kommunen zu fördern. Förderungsfähig sind dabei in erster Linie alle Arbeiten zur Erhaltung von Kulturdenkmählern in ihrer Originalsubstanz.
Als Grundlage sind eine detaillierte Planung und die Erstellung eines Maßnahmenkatalogs notwendig. Also muss sich der Auftraggeber auch bei der Beantragung von Fördermitteln auf die fachgerechte Vorbereitung des Projektes verlassen können. Brillux unterstützt Handwerksbetriebe und Planer bei all diesen Aufgaben mit Know-how, Service, Dienstleistungen und einem Produktsortiment, das Lösungen für alle Probleme bietet.


Fachwerk



Pflege, Erhalt und Schutz wertvoller Bausubstanz

Das grundsätzliche Ziel einer jeden Sanierung oder Renovierung ist es, das jeweilige Gebäude zu pflegen und dadurch zu erhalten- Doch nicht nur das: Es soll gleichzeitig auf die weitere Nutzung, z.B. als Wohn- oder Geschäftsraum, zuverlässig vorbereitet werden. Insgesamt gibt es eine Fülle von Faktoren, die für die erfolgreiche Durchführung aller notwendigen Arbeiten berücksichtigt werden müssen, was eine gründliche Vorbereitung und Planung erfordert.

Sensibel sanieren:

Weniger ist oft mehr

Bei historischen Gebäuden ist es besonders wichtig, jede Überforderung der vorhandenen wertvollen Bausubstanz in konstruktiver, aber auch gestalterischer Hinsicht zu vermeiden. Auch die Einhaltung der Forderungen der Denkmalpflege, die generell möglichst geringe Eingriffe bei optimalem Substanzerhalt als Zielvorstellung angibt, stellt hohe Ansprüche an die beteiligten Planer und Handwerker. Die Denkmalbehörden sind deswegen von Anfang an in die Planung einzubeziehen. Außerdem können diese Behörden auch bei der Beschaffung von wichtigen Informationen helfen, wenn z.B. die Originalfarbigkeit eines geschützten Gebäudes wiederhergestellt werden soll oder historische Dokumente benötigt werden.
Die „Sünden“, die während der allgemeinen Modernisierungsphase ab den 50er Jahren an historischen Gebäuden begangen wurden, werden heute weitgehend vermieden.
Dabei spielt auch eine Rolle, dass eine behutsame und perfekt auf das jeweilige Gebäude abgestimmte Instandsetzung oft weitaus günstiger ist als aufwendige Kompletterneuerungen z.B. von Fassaden.



Fachwerk



Immer der erste Schritt:
Die Bestandsaufnahme

Jeder Renovierung oder Sanierung muss eine gründliche Bestandsaufnahme vorhergehen. Im ersten Schritt sollten alle konstruktiven Merkmale sowie die vorhandenen technischen Anlagen des Gebäudes erfasst und ausgewertet werden, bevor die nächsten Planungsstufen angegangen werden können. Auch die eingehende Analyse eventuell vorhandener Bestandsdokumente ist für die Bearbeitung des Sanierungsvorhabens von zentraler Bedeutung. Historische Bauten weisen oft eine sehr wechselvolle und bewegte Vergangenheit auf und ohne die Aufarbeitung und Dokumentation dieses Hintergrundes bestünde die Gefahr, wichtige Details zu übersehen. Von der geschichtlichen Einordnung und der Festlegung des Baujahrs bis zu den Veränderungen im städtebaulichen Umfeld müssen die Bestandspläne genau geprüft oder auch neu erstellt werden. Hilfreich ist auch das Festhalten des Ist-Zustands des Gebäudes durch Fotografien oder Videoaufnahmen.
Folgende Einzelheiten sollten in der Bestandsaufnahme festgehalten werden
  • Lage des Bauwerkes im Gelände
  • Gründungsart und Baugrund
  • Tragstruktur, z.B. Dach, Decken, Wände, Stützen, Aussteifungen
  • Konstruktive Details, z.B. Anschlüsse und Verbindungen
  • Regenwasserableitung
  • Aufbau der Bauteile mit Baustoffbezeichnung, z.B. Außen und Innenwände, Decken, Dach, Fenster
  • Vorhandene technische Ausrüstung, z.B. Heizung, Sanitär, Elektro, Gas

Den Bauzustand bewerten

Auch die Beurteilung des Bauzustandes inklusive einer detaillierten Schadensaufnahme ist für die weitere Durchführung des Sanierungsprojektes wichtig. Das Bauwerk sollte immer auf die folgenden Schäden untersucht werden:

  • Einsturzgefährdete Bauwerksbereiche oder –teile
  • Setzungen und daraus resultierende Risse
  • Überdurchschnittliche Verformungen von Bauteilen
  • Schiefstellungen von Bauwerksteilen
  • Feuchte und Salzbelastete Bereiche
  • Schädigungen durch Holz zerstörende Insekten und/oder Pilze
  • Befall durch echten Hausschwamm (meldepflichtig)
Negative Auswirkungen auf den Bauzustand durch frühere Eingriffe/Umbauten


Säulenfuss



Ursachen und Wirkung erkennen

Wichtig ist bei der Katalogisierung der Schäden vor allem, gleichzeitig auch die Schadensursachen festzustellen. Ausgehend von einer Unterteilung in mechanische (Risse, Verformungen), chemische (Versottungen, Salzbelastung) und biologische (Pilze, Schwämme, Insekten) Schadensbild eindeutig ermittelt werden, wie es hervorgerufen worden ist. Denn oberflächlich ähnliche Schadenserscheinungen können die unterschiedlichsten Ursachen haben und die falschen Gegenmaßnahmen wirken sich unter Umständen noch verschlimmernd aus. In allen Schadensfällen muss sich der Auftraggeber auf das Know-how des ausführenden Handwerksbetriebs voll verlassen können und der wiederum auf die Materialien, die er verwendet.

Die Zusammenhänge begreifen

Die einzelnen Schäden dürfen nicht als Einzelprobleme verstanden werden, sondern sind auch in ihrer Gesamtwirkung als Schadenkomplex zu betrachten. Denn wird auf ihren ursächlichen Zusammenhang nicht auch mit einem umfassenden Konzept für Sanierungsmaßnahmen reagiert, besteht die Gefahr, dass die eigentlichen Schadensursachen bestehen bleiben und die Bausubstanz immer wieder neu angreifen. So ist zum Beispiel Feuchtigkeit nicht nur in Fachwerkhäusern für die meisten Schäden verantwortlich. Fast alle Schadenserscheinungen sind direkt oder indirekt auf das Vorhandensein von Wasser zurückzuführen, das auf unterschiedlichste Weise zur Schwächung der Bausubstanz beitragen kann, deshalb ist ein wirksames und dauerhaftes Bekämpfungskonzept erforderlich. Denn durchfeuchtetes Mauerwerk kann schnell zu einem kostenintensiven Problem werden: 5% mehr Feuchtigkeit im Gemäuer verdoppeln bereits den Wärmedurchgang, die Heizkosten steigen.
Dieses Problem kann oft schon mit einer gründlichen Fassadenimprägnierung gelöst werden, wodurch sich die Wasseraufnahme um bis zu 90 % reduziert.

Fassaden- und Putzsanierung an historischen Gebäuden:
Ein Testfall für Erfahrung und Material

Die Fassade eines Gebäudes ist naturgemäß am stärksten schädlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Die schützenden bauphysikalischen und hygienischen Funktionen von Außenputzen werden bei Neubauten von Anfang an auf eine lange Lebensdauer und dem Standort entsprechend angepasst. Denkmalgeschützte Bauwerke hingegen sind in dieser Hinsicht oft noch auf dem bautechnischen Stand der Entstehungszeit und erfüllen nur selten die Anforderungen, die heute an eine moderne Hausfassade gestellt werden. Doch haben bei der Sanierung kulturhistorisch bedeutender Bauwerke meist Konservierung und Restaurierung eindeutig Vorrang. da die fachgerechte Rekonstruktion alter Putze oft sehr schwierig und aufwendig sein kann. Die Fassade muss eingehend auf folgende Merkmale und Schäden geprüft werden: Verbund mit dem Putzuntergrund und Festigkeit der Oberfläche. Bei Putzablösungen oder dem Verlust der Festigkeit muss jeweils sorgfältig geprüft werden, inwieweit Putz und Träger zu entfernen und zu erneuern sind. Mit der Klopfprüfung werden Verbund und mögliche Hohlräumigkeit des Putzes festgestellt. Nicht jeder Hohlklang bedeutet, dass der Putz den Verbund mit dem Putzuntergrund großflächig verloren hat. Nur wenn der Putz den Verbund mit dem Putzuntergrund großflächig verloren hat, sollte er ersetzt werden. Die Putzfestigkeit wird durch Reiben überprüft. Dabei muss festgestellt werden, ob der Putz nur an der Oberfläche durch Witterungseinflüsse absandet oder bis zum Untergrund seine Festigkeit verloren hat.


Altstadt



Bei Absprengungen und Rissen an den Stellen, wo schon kein Putz mehr vorhanden ist, muss der schadhafte Untergrund eventuell komplett entfernt, zumindest aber neu imprägniert werden. Dabei ist sorgfältig zu prüfen, ob die Ränder der Absprengungen hohlräumig oder verbundfest sind. Risse müssen zunächst klassifiziert werden: Sind es putztechnisch, putzträger oder baudynamisch und statisch bedingte Risse?Je nach Rissart kann neben dem Freilegen und neu Verputzen der Risse auch eine Überbrückung mit Putzträger oder ein armierter Hartmörtelüberzug erforderlich sein.

Ausblühungen und Verunreinigungen

Die verschiedenen Arten von Ausblühungen an der Putzoberfläche (Nitrate, Sulfate, Chloride) können mit entsprechenden Analysen nachgewiesen werden. Schwache Ausblühungen sind oft schon durch trockenes Abbürsten zu beseitigen, doch bei stark treibenden Salzausblühungen oder Mauersalpeter muss der Putz entfernt und erneuert werden. Andere Verunreinigungen, z.B. Ruß und Staub, werden durch einfache und möglichst schonende Reinigung des Putzes beseitigt.

Organismenbefall

Organismen wie Pflanzen, Pilze und Schwämme sterben bei anhaltender Trockenheit und hohen Temperaturen, können also meist mit Heißluft effektiv bekämpft werden. Antibiologische Imprägnierungen geben auch langfristig Sicherheit gegen erneuten pflanzlichen Schädlingsbefall. Im Falle des meldepflichtigen Hausschwamms muss allerdings ein anerkannter Fachbetrieb mit speziellen Behandlungsmethoden die Beseitigung durchführen.

Langfristiger Schutz mit System:
Sanierputze

Beim Ausbessern von Schadstellen im Putz müssen an den Neuputzstellen Art, Körnung, Schichtaufbau und Oberflächenstruktur des Mörtels immer möglichst genau dem alten Putz angepasst werden. Um dabei die Fassade auch wieder langfristig zu schützen und zu erhalten, gibt es spezielle Sanierputze. Sanierputze sind speziell auf die, in aller Regel für gewöhnliche Putzsysteme zu starke, Belastung durch extreme Feuchtigkeit im Mauerbildner abgestimmt. Wegen ihrer hohen Diffusionsfähigkeit und der Fähigkeit zur Aufnahme von Salzkristallen werden sie vor allem auf salzhaltigen Untergründen mit relativ hohem Wassergehalt eingesetzt. Für die Beschichtung sind insbesondere die Brillux Silicon-, aber auch Silikat-Systeme geeignet. Zu einem Sanierputzsystem gehören in den meisten Fällen Spritzbewurf (Haftbrücke), Unterputz (Grundputz) und Oberputz (Sanierputz).



Sanierputz


Restaurieren auf guter Grundlage:

Fassadenreinigung und Imprägnierung

Bei der vorbereitenden Reinigung zu behandelnder Flächen an historischen, denkmalgeschützten Gebäuden sollte die schonendste Methode gewählt werden.
Das Anlegen einer Musterfläche ist dabei empfehlenswert und beugt Fehlbehandlungen vor. Alle Reinigungsarbeiten sind unter dem Gesichtspunkt des unbedingten Erhalts der originalen Substanz vorzubereiten und durchzuführen. Reinigungsmaterialien und Arbeitsweise müssen auf die Art und den Zustand des Baumaterials abgestimmt werden, und auch die Zugehörigkeit vorhandener Patinaschichten zum Objekt ist zu berücksichtigen.
Die Reinigung und Imprägnierung von denkmalgeschützten Gebäuden ist jeweils nur in Absprache mit der zuständigen Denkmalpflege auszuführen.

Fassadenimprägnierung und –hydrophobierung

Durch Imprägnierung und Hydrophobierung wird der Untergrund vor Wasseraufnahme geschützt, ohne dabei seine Diffusionsfähigkeit zu verlieren- ein ganz entscheidender Aspekt.
Brillux Fassadenimprägnierung auf Mikroemulsionsbasis sind speziell auf Hydrophobierung saugender mineralischer Untergründe wie Ziegel, Sandstein, Beton, Kalksandstein, Putz und Waschbeton, die von Natur aus zu Feuchtigkeitsaufnahme neigen, abgestimmt. Die Ursache liegt in der spezifischen Oberflächenstruktur, auf der Wassertropfen erst auseinander fließen und schließlich in den Untergrund eindringen. Durch die Hydrophobierung (aus dem Griech. Hydro: Wasser, phob: abweisend) solcher Oberflächen wird dieser Effekt wirkungsvoll unterdrückt, ohne dass dabei die Diffusionsfähigkeit beeinträchtigt wird. Der natürliche Farbton des Werkstoffes bleibt in jedem Fall erhalten.

Fachwerk-Fassaden:
Wertvolle Baukunst mit hohen Ansprüchen

Fachwerk-Fassaden gehören mit zum architektonisch Wertvollsten, was europäische Baukunst hervorgebracht hat. Und bis heute besticht Pfosten-Riegel-Konstruktion aus Holz von der kleinsten Hütte bis hin zum prachtvollen Repräsentativbau. Die Kombination verschiedener Materialien, die beim Fachwerkbau damals wie heute noch verwendet werden – unter ihnen Holz als tragender Baustoff – benötigen jedoch einen ganz besonderen Schutz, der auch die verschiedenen konstruktionsbedingten Schwachpunkte des Fachwerks vor den vielfältigen äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit, Sonne und Frost bewahrt.

Fugen, Risse, Feuchtigkeit - Die typischen Schadensbilder

Schwellen, Rähme, Stiele, Riegel und Balken des Holzskeletts sind durch Zapfen und Überblattungen miteinander verbunden. An den Verbindungsstellen entstehen dadurch zwangsläufige Fugen und Hohlräume, in die Wasser eindringen kann. Zusätzlich können sich durch Schwinden des Holzes auch an den Ausfachungen noch Fugen und Risse bilden.
Die Folge: Feuchtigkeitsnester entstehen, aus denen das Wasser nicht mehr entweichen kann und die das Holz angreifen. An derartigen Stellen helfen nur regelmäßige Kontrollen und gezielte konstruktive Maßnahmen, bestehende Schäden zu beheben und neue zu verhindern.

Fugendichtungen sind nur wirksam, wenn geeignete Werkstoffe in richtiger Dimensionierung zwischen Fachwerk und Ausfachung verwendet werden. Ein Abriss der Fugenflanke – besonders an stark vom Schlagregen beanspruchten Fassaden – führt unweigerlich zu einer Hinterfeuchtung. Und: Bei bereits vorliegender Feuchtigkeit im Untergrund ist die abgedichtete Fuge eine Behinderung für das Ausdiffundieren der bestehenden Feuchtigkeit. Damit lösen Fugendichtungen nicht mit letzter Sicherheit das Problem im Fachwerkbau. Durch eine geeignete dauerhafte Beschichtung kann dem natürlichen Feuchtigkeitswechsel und somit dem Quellen und Schwinden des Holzes wirksam vorgebeugt werden. Ausschlaggebend für die Wahl der richtigen Beschichtung ist in jedem fall eine ausgeglichene Feuchtebilanz. Um sie zu erreichen, sollte deshalb bei Werkstoffen mit hoher Wasseraufnahme auch eine hohe Wasserdampfdiffusionsfähigkeit gewährleistet sein.


Gartenhausidylle


Tipps für den Verarbeiter

  • Risse in der Holzoberfläche dürfen auf keinen Fall verspachtelt werden. Trockenrisse oder Schwindrisse sind meist unschädlich, da in den Riss gelangendes Wasser nach unten weggeleitet wird und hinausläuft, wenn es nicht durch Spachtelmasse eingeschlossen wird.
  • Fugen zwischen Holzfachwerk und Ausfachung, so genannte Schwindfugen, sind im Fachwerkbau unvermeidbar. Ob versteckte Wasserschöpfende Risse und Hohlräume hinter den Fugenöffnungen liegen, kann durch eine aufwendige Endoskopie festgestellt werden, die vom Verarbeiter im Rahmen allgemeiner Untergrundprüfung nicht zu erbringen ist.
  • Nutzungsänderungen von Gebäuden wirken sich meistens auch auf die Bausubstanz aus- Bei baulichen Veränderungen wie innenseitigen Vermauerungen oder Innendämmungen sollte eine bauphysikalische Überprüfung durchgeführt werden.

Brillux Beschichtungsstoffe:
Farbe und Schutz für Fachwerkfassaden

Seit Jahrzehnten haben sich speziell für das Fachwerk die hochwertigen Brillux Besichtigungen bewährt. Denn sie erfüllen die Anforderung nach hoher Diffusionsfähigkeit bei geringer Wasseraufnahme und zugleich starker Wasserabweisender Wirkung optimal. Für die gründliche Untergrundvorbehandlung garantiert Impedur Holzimprägnierung 550 lang anhaltende Tiefenimprägnierung. Tief eindringend als Feuchtigkeitsregulierende Imprägnierung schützt sie das Außenholz vor Bläue, Fäulnis und Pilzbefall.
Für die lasierende Behandlung ist Flächenlasur 620 zur Erhaltung des Ständerwerks ideal. Eine tief eindringende, Feuchtigkeitsregulierende Dünnschichtlasur, die keinen Film bildet, der die Wasserdampfdiffusion behindert. Für die deckende Beschichtung des Ständerwerks hat sich besonders umweltschonende Dispersions-Lackfarbe Deckfarbe 871 bewährt. Ihre hohe Wetterbeständigkeit, die Deckfähigkeit und Dauerelastizität erzielen jahrelange Haltbarkeit.



Fachwerk



Wir ziehen den Zahn der Zeit: Brillux Produkte für Sanierung und Restaurierung

Bei anspruchsvollen Sanierungs- und Restaurierungsprojekten an historischen Gebäuden werden höchste Ansprüche an Wissen, Können, Erfahrung und handwerkliche Qualität gestellt. Diese Ansprüche müssen auch von den Materialien, die für Schadensbehebungen und die dauerhafte Erneuerung der Schutzwirkung z.B. des Fassadenbereichs herangezogen werden, erfüllt werden. Das Brillux-Sortiment ist auf der Basis jahrzehntelanger Erfahrung, intensiver Forschung und im Dialog mit Experten aus der Praxis entwickelt worden.

Höchste Qualität in allen Bereichen

Brillux bietet innovative Produkte, modernste Technik, höchste Qualität und leistungsstarke Servicekonzepte rund um das gesamte Produktsortiment.
Zusätzlich stehen die Brillux Experten mit einem kompletten Dienstleistungs- und Serviceangebot von der Beratung bis zur Realisierung in jeder Projekt-Phase mit Rat und Tat zur Verfügung. Wir lassen uns eine Menge einfallen, damit Sie sich bei allen Projekten auf optimale Unterstützung durch Material und Technik verlassen können, denn Brillux bietet mehr als nur Farbe.

Die mineralische Variante - Das Brillux Silikat-System

Neben den Fachwerkbauten nehmen verputzte Gebäude in der Architektur einen hohen Anteil ein. Bereits im frühen Mittelalter begann man, Bruchsteinmauern mit einer dünnen Schicht aus Putzschlämmen zu versehen, um den Untergrund gleichmäßiger erscheinen zu lassen.
Daraus entwickelten sich bis heute die verschiedensten Putzarten, welche teilweise das Aussehen ganzer Landstriche prägen. Aus diesem Grund sind Putze kulturhistorisch besonders wertvoll. Das Aussehen einer Fassade und ihre zeitliche Einordnung hängen neben der Farbigkeit ganz entscheidend von der Mauerart und dem darauf verwendeten Putz ab. Dieses Zusammenwirken bestimmt das originale Erscheinungsbild historischer Gebäude.

Fassadenschutz mit Silikat

Das Brillux Silikat-System biete das komplette Spektrum vom Streichfüller bis zum Finish, konsequent einkomponentig auf Dispersions-Silikatbasis – wetterbeständig, wasserabweisend und zugleich wasserdampfdiffusionsfähig. Da